Lagerblog 2016

Mittwoch 27.07.2016

Kurz nach dem Morgenessen wurden wir von Stabschef Kalinko besucht. Er brachte uns eine zusammengefasste Version der Lagerregeln und erklärte uns den Weg zum Armeestützpunkt, den wir besuchen sollten. Sofort machten wir uns auf den Weg um die Abschlussübung der Infanterie-Rekrutenschule nicht zu verpassen.

Nach dieser eindrücklichen Demonstration der Schlagkraft des Schweizer Militärs wurden wir auf dem Platz bereits vom voll versammelten Italiener-Clan erwartet. Natürlich hatten wir nach der gestrigen Ansage des Diktators eine Menge Fragen. Antonio versicherte uns aber das all ihre Geschäfte komplett legal seien und, dass das Geld natürlich echt sei. Er erklärte uns, dass der Diktator mit diesen Lügen nur versuche eine Allianz unter der Bevölkerung zu verhindern. Er stelle sie als Kriminelle dar und verhindere so, dass sich ihr Einflussbereich ausbreite.
Nach dem Mittagessen beschlossen wir den Streit zwischen Italienern und Diktator zu vergessen und uns dem normalen Lageralltag zu widmen.

 

Heute standenverschiedene Bastelarbeiten auf dem Programm. Jeder konnte sich ganz auf seine Interessen konzentrieren und sich für einen der völlig unterschiedlichen Posten einschreiben. Von Batik-Halstuch über Kleister-Hut und Steinschleuder bis zur Ping-Pong Ballpistole fand jeder etwas, für das er sich begeistern konnte.
Den Abend lassen wir nun Gruppenintern mit einem kurzen Sportblock und danach am gemütlichen Lagerfeuer ausklingen.

 

Dienstag, 26.07.2016

 

Heute waren wir den ganzen Tag damit beschäftigt unsere angefangenen Camps fertig zu stellen.

 

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Während wir schufteten, wurden wir von einem mysteriösen Russen beobachtet. Er fragte uns über unsere Pläne aus, verweigerte aber jede Auskunft über sich selbst oder seine Absichten. Als wäre das nicht genug, stahl er auch einigen Gielen ihr hart verdientes Lagergeld.

Wir waren jedoch so mit dem Aufbau beschäftigt, dass wir ihn daraufhin nicht weiter beachteten.

 

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Als wir aber nach dem Abendessen einem wütenden Diktator und einer beeindruckenden Leibgarde gegenüberstanden, wurde uns sofort klar, was der Genosse am Nachmittag von uns wollte.

Er war wohl vom Diktator gesandt worden, um ihn über all unsere Schritte zu informieren.

Der grosszügige Kopf der freien Republik Lutzistan wies uns mehr oder weniger freundlich darauf hin, dass wir mit dem Aufbau von Geschäften und mit dem Kontakt zu Antonio, gegen Kernpunkte im Vertrag verstossen hatten. Zum Glück liess er uns mit einer Verwarnung davon kommen. Er machte aber deutlich klar, dass er keine weiteren Verstösse tolerieren würde.

 

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Montag, 25.07.2016

 

Nach der ersten Nacht im Zelt und einem kurzen Morgenessen fuhren alle mit ihrer Arbeit fort. Langsam begannen die Bauten gestalt anzunehmen und es dauerte nicht lange, bis erneut ein Italiener auf dem Lagerplatz erschien. Mit grossem Interesse liess er sich von uns über den Fortschritt informieren und zeigte sich positiv Überrascht. Gleichzeitig warnte er uns aber vor dem russischen Clan, welcherebenfalls seinen Einflussbereich in der Republik ausdehnen möchte. Diese neuen Erkenntnisse ermöglichten uns auch die Herkunft unserer unbekannten Angreifer der Wanderungen zu erahnen. Um uns für einen erneuten Überfall zu wappnen trainierten wir unser Geschick im Gelände bei einem Räuber und Poli. Anschliessend war auch dieser erlebnisreiche Tag bereits wieder zu Ende 

 

 

Sonntag, 24.07.2016

 

Am späten Nachmittag erreichten die letzten Wanderer den Lagerplatz. Unterwegs kam es zu einem mysteriösen Überfall auf die mittlere Wandergruppe und die Jüngsten trafen erneut auf den Italiener vom Lagersegen. Dieser stellte sich als Antonio vor und forderte uns auf mit seinem Geld eine florierende Kleinstadt mit Geschäften zu errichten. Mit vollem Elan gingen die Gielen zum Auf

bau der jeweiligen Gruppencamps und ihren Geschäften über.

 

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Samstag, 23.07.2016 

 

In drei Altersgruppen aufgeteilt nahmen die Gielen mit einigen Leitern die Zweitageswanderung in Angriff. Sämtliche Gruppen konnten ihre Wanderung bei strahlendem Sonnenschein geniessen und blieben vom Regen verschont. Die restlichen Leiter machten sich direkt auf um auf dem Lagerplatz die grundlegende Infrastruktur wie Toiletten, Dusche, Küche und Materialstelle zu errichten.

 

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