Das Sola auf seinem Höhepunkt

Unser Lager neigt sich langsam aber sicher seinem Ende zu. Zuvor müssen wir jedoch noch unsere Hauptaufgabe abschliessen und den bösen Vogt und seine Anhänger endgültig aus dem Maggiatal vertreiben. Kurz nach dem Morgenessen entdeckten wir einen sonderbaren Hinweis, der mit einem Dolch an einen alten Baum befestigt war. Nach kurzem Überlegen hatten einige schlaue Gielen den Code geknackt und mit Hilfe des Buches, das wir gestern von den Rebellen erhalten hatten, die Nachricht entschlüsselt. Wir sollten uns mehreren Aufgaben stellen, damit die Rebellen unsere Tauglichkeit testen konnten.


Wir mussten unter anderem eine Brücke aus Stein über den Fluss bauen, einen Baumstamm mit gemeinsamen Kräften durch den Wald tragen und uns von einem, der Ihren, nicht bestechen lassen. Nachdem wir alle Aufgaben erfolgreich abgeschlossen hatten, fanden wir in einer Ruine mehrere Puzzleteile, welche sich zu einer Karte zusammenlegen liessen. Darauf war das Lager der Rebellen eingezeichnet.

Nach der kurzen Verpflegung am Mittag ging es sofort weiter. Napoleon und Eros kamen zu uns und erzählten von ihrem Plan: Wir werden den Vogt und seine Männer auf unseren Lagerplatz locken und sie auf dem Weg in eine Falle treten lassen, damit sie Napoleon danach verhaften kann. Das Problem ist jedoch, dass wir nicht wussten, welchen Weg sie nehmen werden. Deswegen mussten wir die Rebellen aufsuchen, welche immer noch Kontakte zu den Vogtanhängern haben, und sie bitten den Vogt auf den richtigen Weg zu locken. Gesagt, getan, wir suchten die Rebellen auf und baten sie uns zu helfen. Sie versprachen uns ihre Hilfe, jedoch nur, wenn wir ihnen einen Haufen Gold als Entschädigung liefern.

Am Nachmittag wendeten wir uns zuerst dem Bau der Falle zu. Wir teilten die Schar in zwei Gruppen auf: Die Einen besuchten den in der Nähe gelegenen Fallenmarkt, um ein Netz zu ergattern und die Anderen bauten die Falle in der Nähe des Lagerplatzes auf.

Nachdem wir uns vor dem Znacht von den Strapazen ein wenig erholen konnten, ging es danach direkt weiter. Es ging jetzt darum, irgendwo Gold aufzutreiben, um die Rebellen zu bestechen, damit sie den Vogt in unsere Falle locken. Zum Glück kennt sich Eros sehr gut in der Region aus und er konnte uns erzählen, dass es ganz in der Nähe eine Goldmine mit einem kleinen Goldhandel gibt. Wir packten diese Chance und suchten die Goldhändler auf. Auf dem Weg wurden wir immer wieder von den Schergen des Vogtes angegriffen und gestört. Es gelang uns jedoch schlussendlich genug Gold aufzutreiben.


Danach ging alles ganz schnell. Wir bestachen zuerst die Rebellen. Diese nutzten ihre Beziehungen um den Vogt auf die Strasse mit der Falle zu lenken und wir konnten alle auf einen Schlag festnehmen. Kurz darauf kam Napoleon mit seinem Hauptmann und seinen Männern und nahm die Verbrecher mit. Er versprach uns, sie vor einem Gericht in Frankreich verurteilen zu lassen.

Glücklich, aber müde vom anstrengenden Tag stärkten wir uns mit einer feinen Bouillon, bevor wir in den warmen Schlafsack krochen.