Jetzt wird mol recht büetzt!

Am Montag starteten wir am frühen Morgen in den Tag und begannen nach dem Zmorgen sofort mit dem Aufbau. Den ganze Tag über wurde geplant, vermessen, gehämmert, gesägt und gegraben.

Während die Gruppen mit dem Campbau beschäftigt waren, stellten ein paar Leiter noch die restlichen Gemeinschaftsbauten fertig auf.

Am Mittag tauchte der amerikansche Special Agent Smith mit zwei Agenten und dem Schweizer Polizist Bernhard Ünzli auf dem Lagerplatz auf. Smith und seine zwei Agenten sind vom I.T.C und führen in der Region eine geheime Sonderermittlung durch. Sie suchen eine bestimme Person und fühlen sich von unserer Anwesenheit offensichtlich gestört. Während der Special Agent Smith sehr rabiat auftrat, lies sich Bernhard Ünzli von unserem Hugo beschwichtigen. Er versuchte, Agent Smith zu überzeugen, dass hier nur ein normales Jungwachtlager stattfindet und unser Auftauchen bestimmt nur ein Zufall war. Agent Smith lies sich aber nur dadurch beruhigen, dass der Hugo ihm unseren Mietvertrag zeigte und wir einen elend langen Vertrag unterschreiben mussten.

Nachdem die Polizei wieder verschwunden war, widmeten wir uns wieder mit vollem Elan dem Aufbau.
Nach einem wie immer vorzüglichen Znacht kamen wir endlich dazu, den ganzen Dreck und Schweiss der ersten Tage in unserer Warmwasserdusche abzuwaschen. Vom strengen Tag ermüdet und wieder sauber, legten wir uns dann auch bald in den Schlafsack.

Am Dienstagmorgen entdeckten wir eine Überwachungskamera, die auf unseren Essplatz gerichtet wurde. Wir wunderten uns zwar ein bisschen, dachten uns aber nicht allzu viel dabei und widmeten uns wieder dem Aufbau. Jetzt ging es darum, den letzten Feinschliff an der Aussenverkleidung zu machen und den Innenraum mit Chillecken, Tischen und Bänken auszustatten. Wieder verbrachten wir den Morgen und Nachmittag mit Vermessen, Sägen und Hämmern.

Nach dem Znacht kam Berlin wieder vorbei und fragte uns nach den Passwörtern, die wir für ihn aufgetrieben haben. Als wir ihm die Passwörter gaben, erzählte er uns, dass diese eigentlich nur dazu da waren, uns zu testen. Danach gab er uns Störsender, um die Überwachungskameras der Polizei auszutricksen und erzählte uns endlich die ganze Geschichte:
Vor einigen Tagen erhielt er ein Päckli mit einem Bildschirm und einem Brief darin. Der Brief war von seinem Bruder und alles in allem sehr misteriös.
„B
Du erhältst dieses Paket, weil alles schief gegangen ist. Folge der Spur. Weihe nur Vertraute ein. Kein Wort zur Polizei.
J“
Berlin erzählte uns, dass der Brief von seinem Bruder Jürgen sei, den er schon lange nicht mehr gesehen hat. Alles, was er weiss, ist, dass Jürgen bei einer geheimen Forschungsgruppe im Savognin gearbeitet hat und seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar ist. Mit dem Bildschirm kam er nicht weiter und fragte, ob wir jemanden dabei haben der sich mit Hardware auskennt. Zum Glück haben wir einen Leiter, der als Mutimediatechniker arbeitet und dieser meinte, dass er schon herausfinde, was das Problem sei. Wir machten mit Berlin ab, dass wir ihn kontaktieren, sobald wir den Bildschirm zum Laufen gebracht haben.

Damit wir auch sicher gut schlafen konnten, tobten wir uns nach dem Znacht nochmals so richtig bei einer Runde Räuber und Poli aus und beendeten dann mit einem feinen Dessert einen langen Tag.