Lüge und denn au no betrüge…

Am Mittwochmorgen kam die Polizei auf Platz. Diese hatten einen Ausdruck von Berlin dabei, welchen ihn auf unserem Lagerplatz zeigt. Dieses Bild wurde von der Überwachungskamera aufgenommen, da die Agenten es geschafft haben, unsere Störsender zu neutralisieren. Special Agent Smith wollte uns am liebsten sofort verhaften, doch der Kommissar Ünzli intervenierte und beharrte auf dem Schweizer Gesetz. Der alleinige Besuch von Berlin ist noch kein Grund, um verhaftet zu werden.

Als die Polizei wieder verschwand, machten wir uns auf den Weg, um Berlin zu treffen. Dieser erwartete uns in Riom vor der Kirche. Wie wir schon gedacht haben, hatte er kein Geld dabei. Daher schlichen wir ihm, wie bereits geplant, zu seinem Versteck nach. Er verschwand in einer kleinen Betonhütte, die sich in einer Kiesgrube befand. Nach ein paar Minuten verliess er sein Versteck wieder. Ein mutiger Leiter betrat darauf das Versteck und machte Fotos vom Innenraum. An den Wänden hingen diverse Pläne, die sich als Stromnetz der Schweiz identifizieren liessen. Dies lässt darauf schliessen, dass er mit dem Skeleton-Key böse Absichten hat.

Mit den neuen Erkenntnissen machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Lagerplatz. Auf etwa halber Strecke tauchte ein Agent der I.T.C auf. Dieser erzählte uns, dass er sich von der Einheit abgewendet hat, da Special Agent Smith nur den Skeleton Key für sich selbst beanspruchen will. Er trat dem I.T.C ursprünglich nur bei, weil sein Vater ein korrupter Agent war und er dies wiedergutmachen will.
Der Agent erzählte uns, dass Smith eine grossräumige Verhaftung gegen uns angeordnet hat. Wir werden dies nicht verhindern können, da es sich um absolute Profis handelt. Wir könnten aber einen Peilsender am Fahrzeug der Agenten anbringen, um wenigstens die Entführten tracken zu können. Er übergab uns einen solchen Sender und wünschte uns viel Glück.

Nach einer halben Stunde raste ein militärfarbener Bus an, vermummte Agenten stiegen aus und rissen unseren Hugo in deren Bus. Wir konnten nichts weiter unternehmen, ausser im letzten Moment noch den Peilsender anzubringen.

Also machten wir uns hugolos auf den Rückweg und assen ein feines Zmittag.

Nach dem Essen kam der abtrünnige Agent nochmals vorbei und zeigte uns auf seinem Gerät, welchen Weg der Bus der I.T.C zurücklegte. Diese fuhren immer in einem Kreis. Er erzählte uns, dass es sich dabei um eine mobile Einsatzzentrale handle, da sie sich nicht legal niederlassen dürfen. Während dieser Zeit werde unser Hugo verhört und womöglich gefoltert, um Informationen über Berlin preiszugeben. Wir heckten mit ihm einen Plan aus, um unseren Hugo wieder zu befreien. Er gab uns die Idee, den Bus mit einem EMP anzuhalten und danach die Agenten mit schwerem Rauch zu betäuben. Per Zufall hatte er noch gute Connections im EMP-Business. Nach seinem Anruf kamen 2 Hardware-Händler vorbei. Da diese schon genug Geld haben, mussten wir sie für das Material zum Lachen bringen.

Als wir alles erspielt hatten, bauten wir das EMP zusammen und machten uns sofort auf den Weg, um den Hugo zu befreien. Als wir an einer idealen Stelle ankamen, richteten wir uns ein. EMP ausrichten, Atemschutzmasken montieren und den Rauch bereithalten. Der Bus fuhr dann auch tatsächlich vorbei und wir konnten das Gefährt abschalten. Einige Agenten konnten zwar noch aussteigen, doch diese liefen direkt in unseren Rauch und wurden ohnmächtig. Zwei starke Leiter zogen den Hugo aus dem Bus und dieser wurde mit einer Barre weggetragen. Nach einiger Zeit kam er wieder zu sich und erzählte von seiner Befragung und wie er misshandelt wurde.

Nach dem Abendessen besprachen wir uns in der Schar wie wir nun mit dem Key weiterfahren möchten. Berlin möchte ihn selber verwenden, um etwas am Stromnetz zu manipulieren und Specialagent Smith möchte die totale Überwachung der gesamten Welt erreichen. Wir beschlossen, den Key zu zerstören, da dieser viel zu mächtig ist. Die Händler vom Nachmittag hatten uns erzählt, dass wir uns wieder melden sollen, wenn wir was bräuchten, da sie einen Markt oberhalb unseres Platzes haben. Wir riefen an und fragten sie nach Rat. Sie führen Magnetsprengstoff im Sortiment, mit dem man den Schlüssel löschen und zerstören könnte. Also machten wir uns voller Elan zu diesem Markt auf. Da Magnetsprengstoff sehr gefährlich ist, konnten wir diesen nur in seinen Einzelteilen erspielen. Währenddessen wurden wir immer wieder durch Agenten gestört.

Sobald wir genug erspielt hatten, mischten wir den Sprengstoff zusammen. Daraufhin kam der Special Agent Smith mit seinen Agenten und Kommissar B. Ünzli. Diese fingen an uns zu verhaften, da wir Sprengstoff mischten. Wir behaupteten jedoch der Sprengstoff sei Erdbeerjoghurt. Sie glaubten uns nicht, aber sie mussten ihn trotzdem mitnehmen, um ihn zu analysieren. Wir schafften es zum Glück, kurz bevor die Polizei kam, einen grossen Teil des Sprengstoffes zwei Leitern zu geben. Diese machten sich auf den Weg zum Versteck von Berlin, um den Sprengstoff an den Skeleton Key zu tun.