Das Beste kommt zum Schluss

Mittwoch 02.08.17

Als wir nach dem Morgenessen planten, wie und wann wir die Tempel aufsuchen wollten, rannte plötzlich ein Heide aus der Küche, der uns wohl belauscht hatte. Obwohl wir sofort hinterherrannten, war er nicht mehr einzuholen und wir mussten nun davon ausgehen, dass Borg wusste, dass wir ihn am Vortag belogen hatten.

Weil wir aber nicht länger warten konnten, beschlossen wir trotzdem uns vorsichtig auf den Weg zu machen. Es ging nicht lange, bis uns auffiel, dass wir verfolgt wurden. Immer wieder erspähten wir Heiden zwischen den Bäumen die versuchten uns unauffällig zu folgen. Als es uns zu bunt wurde, beschlossen wir einen Hinterhalt zu legen. Zur Sicherheit teilten wir uns noch in 2 Gruppen auf. Die Einen versteckten sich im Wald, während die Anderen auf die Heiden warteten. Leider ging unser Hinterhalt furchtbar in die Hose, denn wir wurden gefangen genommen und gefesselt. Borg war unglaublich sauer, dass wir ihn angelogen hatten und bedrohte unseren Hugo um uns zu erpressen. Zum Glück kam in diesem Moment unser Back-up Trupp aus dem Wald gestürmt und konnte die Heiden überraschen. Völlig verdutzt zeigte Borg dann sein wahres Gesicht und floh, sobald er die Überhand verloren hatte. Von unserem Sieg angespornt, teilten wir uns danach in 2 Gruppen auf um schneller bei den jewiligen Tempeln zu sein. Während die Einen eine gemütliche und problemlose Wanderung hatten, mussten die Anderen zusehen, wie ein Priester mit seiner Reliquie direkt vor ihren Augen entführt wurde. Als wir uns wieder trafen, war die Stimmung gehemmt, da wir einerseits Borg in die Flucht schlagen und eine der 3 Reliquien ergattern konnten, aber andererseits eine Reliquie verloren hatten und völlig erschöpft vom Wandern in der Hitze waren.

Nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem Lagerplatz machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum dritten Tempel. Dort angekommen bekamen wir wieder einmal schlechte Neuigkeiten. Der Hohepriester der Rex Scrorum erzählte von einem lang vergangen Krieg mit Kolossen der Heiden, 10 Meter grossen Steinriesen, die ganze Siedlungen auslöschten. Er berichtete uns , dass Borg vorhatte mit den Reliquien einen dieser Kolosse wiederzubeleben und mahnte uns, dass wenn dies geschehe ihn niemand mehr stoppen könne. Er trug uns auf, die Reliquien unter Einsatz unserer Leben zu verteidigen und erklärte uns, wie der Schutzwall genau funktionierte.

Mit der zweiten Reliquie und dem Wissen, wie wir Borg endgültig besiegen konnten, machten wir uns wieder auf den Weg zum Platz und waren auch nicht wirklich überrascht, als wir wieder überfallen wurden. Nur mit Mühe konnten wir die Reliquien verteidigen und die Heiden zurückdrängen. Auf dem Platz besprachen wir uns dann noch mit Primil um herauszufinden, wann, wie und wo wir den Heiden ihre Reliquie abluchsen konnten. Er wusste zwar auch nicht recht was zu tun war, erzählte uns aber, dass Borg auch unter den Heiden Feinde hat. Beim Zusammenschluss der Stämme seien die Stammesältesten, die sich gegen Borg gestellt hatten, ausgestossen worden. Vielleicht würden sie uns helfen. Er wusste von einem Weg der durch ihr Gebiet führte und trug uns auf die Stammesältesten zu suchen.

Als wir aber gegen den Abend auf dem erwähnten Weg ankamen, fanden wir keine Spur der Ältesten. Sie waren wohl doch noch zu fest ihren Stämmen verpflichtet. Jedoch fanden wir einige Rätsel, die uns schlussendlich zu einem Versammlungsplatz der Heiden führten. Als wir plötzlich der ganzen Leibgarde Borgs gegenüberstanden und sie nicht so recht wussten wie wir sie gefunden haben, nutzten wir die Gelegenheit um ihnen die dritte Reliquie im Überraschungsmoment zu stehlen. Bevor Borg reagieren konnte, trieben wir sie über eine Brücke und errichteten den Schutzwall. Während wir uns am wunderbaren Anblick des Schutzwalles erfreuten, hörten wir am anderen Ende der Brücke die wütenden Schreie von Borg und seinen Männern, worüber wir uns köstlich amüsierten.