Montag, 08.07.24
Am Montag, nachdem wir uns von den Regenfällen beim Wandern verabschieden konnten, blickte uns ein zunächst nebelverhangener Morgen entgegen. Doch dieser Nebel verzog sich bereits kurze Zeit nach dem Zmorgen, und wir konnten voller Vorfreude das letzte fehlende Material für die entstehenden Camps besorgen. Allerdings trübte die Freude ein bitterer Beigeschmack, da die Preise in der Umgebung des Lagerplatzes drastisch gestiegen waren. Woher diese unerwartete Inflation kam, war uns ein Rätsel.
Trotz dieser Widrigkeiten liessen wir uns nicht aufhalten und begannen, unser Zuhause für die nächsten zwei Wochen zu planen und zu besprechen. Kurz darauf machten wir uns an die Arbeit: Ob Sägen, Hämmern oder Messen, die Gielen konnten sich in allem üben, denn so ein Camp baut sich nicht von allein. Zusammen mit den Leitern konnten die ersten Pfosten aufgestellt und ausgerichtet werden. Noch bevor es Mittag wurde, erfreute uns die Sonne mit ihrer Präsenz, und wir konnten von langen auf kurze Hosen wechseln. Pullover wurden gegen Sonnencreme und Gummistiefel gegen Wanderschuhe getauscht.
Zur Mittagszeit erfreute uns unsere Bekanntschaft William G. Fletcher, der uns am Lagersegen besuchte. Er äusserte seine Enttäuschung über unser Verhalten bei der Entführung, vor der er uns gewarnt hatte. Allerdings hatte er uns nicht komplett aufgegeben und gab uns eine zweite Chance, indem er uns ein Rätsel überreichte.
Nach dem Mittagessen setzten sich alle Gielen zusammen und lösten das Rätsel, welches Koordinaten ergab. Wir entschieden uns jedoch, dem Hinweis erst am späten Nachmittag zu folgen. Einige Stunden nach der Verpflegung war unser Camp kaum wiederzuerkennen: Die ersten Blachen waren gespannt und man war nun auch ausserhalb der Zelte bei eventuellen Niederschlägen geschützt.
Am Abend entschieden wir uns, der Fährte zu folgen, und es stellte sich heraus, dass es lediglich ein Test war. William Fletcher erklärte uns, dass eine Gelddruckerbande ihr Unwesen treibt und wir ihnen die wichtige Druckerplatte wegnehmen sollen.
Den letzten Teil des Tages liessen wir mit Spielen wie Bändelikampf und Frisbee ausklingen. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass unser Camp noch den letzten Feinschliff benötigt, gingen wir schlafen, um am nächsten Tag wieder Vollgas geben zu können.




