Mittwoch – Mit Staatskunde auf dem Weg zur Gründung

Der Tag startete hektisch, da wir nach dem Zmorge direkt ready für Charles sein mussten. Er erklärte uns, was für die Staatsgründung noch alles fehlt. Da wir dafür Hilfe brauchten, machten wir uns direkt auf den Weg ins Dorf.

Dort flitzten die Gielen mit Laufblättern durch ein verwinkeltes Gelände bei der Abteikirche in Bellelay um ihr perfektes Land auszuarbeiten. Sie erhielten von diversen Experten wie dem lokalen Richter, dem Landwirt oder dem Schatzmeister Inputs zu den bestimmten Themen und konnten sich so selbst ihre Meinung bilden. Nach einem mobilen Zmittag wurde der Rückweg ungemütlich, da uns die bösen Dorfbewohner angegriffen hatten. Wir schlugen sie jedoch souverän in die Flucht.

Zurück auf dem Platz verriet uns ein unzufriedener Bauer der Gegenseite, die Schwachstellen seines Volks. Das wären: Tiefe Moral, technische Unterentwicklung und ein zentraler Kornspeicher mit allen ihrer Ressourcen. Während Charles diese Infos nutzte, widmeten wir uns am Nachmittag einem Postenlauf, bei dem die Gielen Flaggen bemalten, Hymnen schrieben und sangen und Theaterstücke einübten.

Vor dem Znacht präsentierten wir Charles unsere Ideen. Er war begeistert, meinte aber, wir müssten uns zuerst gegen die Bauern aufrüsten. Er gab uns die Karte für einen geheimen Waffenmarkt, wo man auch Söldner anheuern kann.

Nach dem Znacht standen wir dort vor verschlossenen Türen und mussten uns erst in kleinen Gruppen bei Challenges wie Geographie- oder Mathequizzen, sowie auch Liegestütze und Wettrennen beweisen. Drinnen startete ein actionreiches Geländespiel, bei dem die Gielen ihr Geld für Ausrüstungs-Bons zusammenlegten.

Leider spielte das Wetter nicht mit. Es schüttete aus Eimern und ging in Hagel über. Sofort tauchte das SOLA Büssli auf und nahm die Gielen nacheinander mit zur Notunterkunft. Währenddessen leerten die Leiter auf Platz alle Camps, sowie ihre eigenen Zelter, damit die Gielen Platz zum Schlafen hatten. Die Gielen wurden dann dem Alter von unten nach oben zurück auf den Lagerplatz verschoben und in die Zelter ihrer Leiter noch eingeteilt. Warm und trocken konnten alle in ihren Schlafsack im Zelt zufrieden einschlafen und ein sehr turbulenter Abend ging zu Ende.