Nach der Tagwache starteten wir erst einmal mit einem gemütlichen Zmorge in den Tag, um uns für das grosse Highlight zu stärken. Die Ruhe hielt allerdings nicht lange an, denn der Besuchstag stand vor der Tür. Heute hatten wir eine offene Wirtschaft, bei dem Charles höchstpersönlich am Eingang stand und schon mal ein bisschen Geld locker machte und bei der die Eltern aktiv Teilnehmen und mitmachen konnten. Er hatte nämlich direkt erkannt, dass die Eltern das mit dem Geld ziemlich gut im Griff haben. Wer also noch etwas von der eigenen Währung dabei hatte, wurde direkt dazu eingeladen, diese in unseren Spendentopf zu werfen und die neuen Jurasi in Umlauf zu bringen.
Bevor die grosse Invasion der Eltern losging, nutzten wir den Vormittag intensiv, um das gesamte Camp auf Hochglanz zu polieren und uns frisch zu machen. Schliesslich wollten wir uns von unserer besten Seite zeigen. Als die Eltern eintrafen, wurden sie stolz herumgeführt und durften den gesamten Lagerplatz besichtigen.
Die Eltern wurden direkt in den Handel einbezogen und durften sich überall in der Lagerwirtschaft verwirklichen. Es wurde gefeilscht, investiert und gehandelt, was das Zeug hielt. Später versammelten sich alle zum gemeinsamen Zmittag auf dem Platz, bevor es nahtlos überging in die gemütliche Kaffee und Kuchen Runde.
Am Nachmittag hiess es dann schliesslich Abschied nehmen von den Eltern. Damit nach der Abreise gar nicht erst Tränen fliessen konnten, starteten wir direkt im Anschluss mit dem actionreichen Heimweh-Sport. Beim Auspowern auf dem Gelände wurde jedes aufkommende Heimweh einfach weggeschwitzt.
Nach diesem sportlichen Einsatz hatten alle einen Bärenhunger, und so kam der feine Znacht genau richtig. Zum perfekten Ausklang des Tages machten wir es uns gemütlich und schauten gemeinsam einen packenden Heimwehfilm, bei dem alle entspannen konnten. Schliesslich kehrte die wohlverdiente Nachtruhe ein und die Jungs kuschelten sich müde und zufrieden in ihre Schlafsäcke.






