Nach einer nicht ganz erholsamen Nacht, in welcher die Grabräuber überraschten und ihr Relikt zurückforderten, sassen wir heute Morgen am Zmorgetisch, als der Professor mit einer hässigen Miene heranspaziert kam. Er sagte uns, dass er mit Vincent und dem Captain gesprochen hatte. Er war geschockt, dass wir immer noch nur zwei Relikte hätten. Dieser Platz hätte so viel mehr potenzial. Man konnte ihm seine Enttäuschung richtig ansehen. Wir erzählten ihm, dass wir gestern ein weiteres zurückklauen konnten und nun drei haben. Leider munterte das den Professor nicht auf und er befahl uns, das Suchen den Profis zu überlassen, sonst machen wir es nur noch schlimmer.
Auch wenn wir vom Befehl des Professors nicht gerade begeistert waren, liessen wir uns davon nicht einschüchtern und führten unser Programm wie geplant fort. Heute war nämlich Spiel- und Sporttag. Wir teilten uns in verschiedene Gruppen auf und traten in verschiedenen Spiel- und Sportarten gegeneinander an. Unter anderem Tchoukball, Brennball, Polnisch, Pausenposten und einiges mehr.
Den ganzen morgen gaben wir also Vollgas und tobten uns so richtig aus, natürlich auch weil wir wussten, dass es tolle Preise zu gewinnen gab. Der Morgen war gezeichnet von Schweiss, Wille, Teamgeist, Energie, Spass und Wettkampf. Nach dem Langen Spiel- und Sportturnier gab es eine Rangverkündigung und ein Preise fassen.
Nach diesem anstrengenden Morgen wurde es Zeit, unsere Bäuche wieder zu füllen. Dafür hat uns die Küche wieder etwas geniales auf den Teller gezaubert. Nach dem Zmittag war es Zeit für Siesta. Im Siestaprogramm spielten wir ein Klassiker unter den Spielen: Räuber und Poli.
Am Nachmittag hatten wir erneut Zeit, uns in unseren Gruppen zu beschäftigen. Die Camps wurden wieder auf Vordermann gebracht, am Lagerfeuer wurde geredet, Marshmallows gebrätelt und geschnitzt. Einige Gruppen personalisierten sich T-shirts, bastelten etwas Ein erholsamen Nachmittag brauchten wir alle mal.
Dann gügelte es zum Znacht und die Küche tischte uns eines der besten Lagergerichte auf: Swiss-Kebab.
Nach dem Znacht ging es in unseren Camps mit tiefgründigen Gesprächen über Sucht, persönliche Ziele und privaten Problemen weiter. Ganz entspannt liessen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen und langsam aber sich wurde es Zeit, es sich im Bett bequem zu machen.






