Nach unserer langen und anstrengenden Wanderung konnten wir endlich den ersten Tag auf dem Lagerplatz verbringen und sind jetzt wieder topfit und bereit in den Tag zu starten. Nur ist unser Lagerplatz noch nicht so bereit wie wir. Darum haben wir uns nach dem Zmorge sofort ans Bauen unserer fast schon legendären Lagerbauten begeben. Wir haben geschleppt, genagelt, konstruiert und Blachen gespannt. Am frühen Morgen sind die beiden Archäologen Vincent Blonde und Captain Grimberg auf dem Lagerplatz vorbeigekommen. Sie erzählten uns von ihren bisherigen Arbeiten und ihrer Erfolgslosigkeit. Bis jetzt hätten sie noch keine Gegenstände aus dem Boden heben können. Wir erzählten ihnen daraufhin von unseren Erfahrungen und geben ein wenig mit unserem gefundenen Relikt an. Wir geben es Ihnen dann mit, damit sie es überprüfen und wissenschaftlich untersuchen können. Nach einem anstrengenden Morgen war es dann Zeit für den Zmittag. Als wir gerade unser Essen am geniessen waren, kamen drei urchig aussehende Gestalten vorbei. Sie seien von einem Volk, welches gleich neben unserem Lagerplatz wohne und hätten bemerkt, dass wir hier wohl etwas verweilen würden. Anfangs waren wir etwas verwirrt, konnten aber schnell mit ihnen sympathisieren. Sie warnten uns zudem vor den Missständen, die nun seit einigen Jahren in dieser Region herrschen. Sie haben nur noch Pech und werden von schlechten Ernten und Armut geplagt.
Wir gingen dann in der Nachbesprechung auf diesen abstrakten Besuch ein und hatten fast ein wenig Angst, dass wir nun auch Pech haben könnten. Aber wir sind die Jungwacht Weinfelden und liessen uns von diesen Umständen natürlich nicht einschüchtern.
Langsam aber sicher nahmen die Camps und Lagerbauten Form an. Der Lagerplatz beginnt zu leben. Da das Wetter leider nicht auf unserer Seite war, haben wir im Leiterzelt einen lustigen Spieleabend mit Karten- und Brettspielen veranstaltet und von unserer Chuchi gab es zudem noch einen feinen Dessert.



