Nach der ersten Nacht auf dem Lagerplatz freuten sich alle, dass es nun so richtig losgehen kann. Die Camps nahmen über den Tag immer mehr Form an und es war von allen Seiten Sägegeräusche, ein Hämmern oder Musik aus den einzelnen Camps zu hören. Zusätzlich zu den Camps überlegten sich die Gruppen ebenfalls wie sie die Ideen von Charles Stiefelberger am besten umsetzen können und einen spannenden Teil an die gemeinsame Wirtschaft beitragen können.
Am Mittag machten wir Bekanntschaft mit Dorfbewohnern, welche wohl nebenan wohnen. Diese machten auf uns keinen wirklichen freundlichen Eindruck und sie sahen ganz anders aus als Charles und seine Leute. Sehr einfach gekleidet mit Jutesäcken und keine Spur von irgendwelchem Luxus oder Accessoires. Sie fragten uns, was wir vor hätten und wir erzählten daraufhin euphorisch von Charles Plänen. Die Dorfbewohner waren entsetzt über unser Vorgehen und zogen wütend von dannen.
Wir liessen und nicht beirren und bauten weiter an unseren Camps. Lange hielt diese Ruhe aber nicht an und so kamen die Dorfbewohnern mit einigen mehr wieder zurück. Sie hatten Mistgabeln in der Hand und demonstrierten gegen unser Vorhaben. Es sei ohne uns alles in Ordnung und wir sollen unseren modernen Kram wieder einpacken und uns verziehen. Dies störte uns jedoch nicht und wir beschlossen nicht von unserem Vorhaben abzuweichen.
Nach dem Nachtessen gab es zur Abwechslung des Tages noch eine fetzige Runde Räuber und Poli. Es konnte ebenfalls bereits feierlich die Dusche eingeweiht werden, um den ganzen Schweiss und Dreck des Tages abzuwaschen.
Aus der Küche gab es zum Abschluss des Tages noch einen feinen Dessert. Falsche Spiegeleier, ein echter Jungwacht-Klassiker. Mit dem Dessert im Bauch konnten wir dann mit Vorfreude auf den nächsten Tag ins Bett gehen.

