Am Sonntagmorgen wurden die Schlafplätze wieder geräumt, die Rucksäcke gepackt und die Wanderschuhe geschnürt. Nach einem kleinen Zmorge ging es weiter, denn auch heute hatte jede Gruppe ihren Auftrag zu erledigen.
Die beiden jüngeren Gruppen verteilten unterwegs Flyer und versuchten, die Leute in den Dörfern für Charles Idee zu gewinnen. Ganz einfach war das allerdings nicht: Die meisten reagierten skeptisch auf das neue Jura und liessen sich nicht so leicht überzeugen. Die älteste Gruppe war etwas zu bequem und wollte den grossen Umweg zur Druckerei nicht auf sich nehmen. Zum Glück gibt es noch unseren Fourier Vale, welche sich bei den Temperaturen erbarmte und das Geld für die älteste Wanderung abholte. Auch wenn sich die Sonne von ihrer heissen Seite zeigte, meisterten alle Gruppen ihre Etappen mit viel Wasser im Gepäck und guter Laune. Die Aussicht über die Jurahöhen entschädigte dabei für so manchen Schweisstropfen.
Am Nachmittag trafen die drei Gruppen beinahe zeitgleich auf dem Lagerplatz ein. Erschöpft, aber glücklich. Und wie jedes Jahr wartete schon die beste Begrüssung auf uns: Frische, saftige Wassermelonen! Während wir wanderten, hatten die restlichen Leiter nicht geschlafen. Das Leiterzelt, die Küche und die sanitären Anlagen standen bereits.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann auch schon ans Werk. Die Zelte wurden aufgestellt, erstes Material zu den Camp-Plätzen getragen und mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Zum Znacht stärkten wir uns mit feinen Hamburger, genau das Richtige nach zwei Tagen Wandern. Müde, aber voller Vorfreude auf das, was noch kommt, schlüpften wir in die Schlafsäcke. Das Abenteuer im neuen Jura hat begonnen!

