Samstag – Mit Wanderschuhen und Rucksack ins SOLA

Früh morgens um 07:00 Uhr versammelten sich die Jungwächtler samt Wandergepäck am Bahnhof Weinfelden. Noch ein letztes Winken zu Mami und Papi und schon ging es los mit dem Zug ins Bündnerland, wo unser Sommerlager so richtig begann. Nach einer stimmungsvollen Zugfahrt bis nach Chur trennten sich die Wege unserer drei Wandergruppen und jede machte sich auf ihre eigene, altersgerechte Route.

Die jüngste Gruppe reiste weiter nach Lantsch, von wo aus sie sich auf den Weg Richtung Tiefencastel und dann Richtung Übernachtungsplatz nach Mon machten. Durch Wälder, über Wiesen und entlang von kleinen Dörfern führte die Route bis zur wohlverdienten Übernachtung in einer gemütlichen Scheune in Mon. Die mittlere Gruppe startete ihre Wanderung direkt in Mon und wanderte hoch hinaus zum höchstgelegenen Wallfahrtsort Europas: Ziteil. Dort wartete eine besondere Schlafgelegenheit auf sie. Im Dachgeschoss einer kleinen Kapelle verbrachten sie eine abenteuerliche Nacht über den Wolken. Die älteste Gruppe hingegen nahm den Weg von Thusis aus unter die Füsse und wanderte taleinwärts in Richtung Tiefencastel. Nach einer ausdauernden Etappe liessen sie den Tag in Alvaschein ausklingen, wo sie ihre müden Beine zur Ruhe legen konnten.

Das Wetter zeigte sich von seiner wechselhaften Seite von Sonne über Nebelschwaden bis hin zu einzelnen Regentropfen war alles dabei. Doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Mit jeder zurückgelegten Etappe wuchs die Vorfreude auf das Lager und die gemeinsame Zeit.

An der Übernachtungsunterkunft angekommen, richteten wir uns ein und bereiteten zum Znacht eine feine Rösti zu, welche uns wieder stärke, bevor es dann auch frühzeitig ins Bett ging.