Am Sonntagmorgen wurden die Schlafplätze wieder verlassen, die Rucksäcke gepackt, die Wanderschuhe geschnürt, der Lunch eingepackt und nach einem kleinen Zmorge ging es weiter. Der zweite Wandertag stand an. Die Wege führten durch eindrucksvolle Landschaften, über malerische Höhenzüge, vorbei an plätschernden Bächen und durch stille Wälder. Auch heute zeigte sich das Wetter launisch, aber mit Regenjacke und guter Laune meisterten alle Gruppen ihre Routen.
Am Nachmittag trudelten die drei Gruppen praktisch miteinander auf dem Lagerplatz ein. Erschöpft, aber glücklich. Wie jedes Jahr wartete schon die beste Begrüssung: Frische, saftige Wassermelonen! Während die Wandervögel durch die Bündner Berge zogen, hatten die restlichen Leiter auf dem Lagerplatz nicht geschlafen: Das Leiterzelt, die Küche, die sanitären Anlagen, alles stand bereits.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann auch schon ans Werk. Die Zelte mussten aufgestellt, Material zu den jeweiligen Camp-Plätzen getragen und erste Bauarbeiten begonnen werden. Schon bald war es nicht mehr still auf dem Platz. Es hallten von den vielen entstehenden Camps, Musik, Hammerschläge oder Sägegeräusche.
Zum Znacht stärkten wir uns mit einer grosszügigen Portion feiner Älplermakaronen genau das Richtige nach zwei Tagen Wandern. Müde, aber voller Vorfreude auf das, was noch kommt, legten sich die Gielen in ihre Schlafsäcke. Das Abenteuer Sommerlager 2025 hat begonnen!



