Donnerstag – Karten, Knoten, Tarnmanöver: Eine Rettungsmission

Nach der Tagwach gab es erst mal Zmorge, aber die Ruhe hielt nicht lange. Charles Gehilfen standen plötzlich auf dem Platz. Sie hatten unseren gestrigen Tipp sich zu Herzen genommen und die Stelle der Entführung auf Fussabdrücke untersucht und daraufhin welche gefunden. Sie wussten nun wo er sich befindet, doch brauchten unsere Hilfe ihn zu befreien. Zum Glück hatten sie direkt einen Plan am Start. Damit am Nachmittag nichts schiefgeht, mussten wir aber erst mal ins Technik-Bootcamp und Techniken erlernen um in der Wildnis klarzukommen.

Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt und sind von Posten zu Posten gegangen. Die Leiter und die Gehilfen haben uns alles beigebracht, was wir wissen mussten. Bei der Ersten Hilfe ging es um die stabile Seitenlage, das IVP (Druckverband) und um den Sonnenstich/ Hitzeschlag. Bei der Knotenkunde haben wir alles vom Samariter bis zum Fessel-Knoten gelernt. Karte und Kompass waren auch dabei, und wir mussten zeigen, wie man einen Spatz richtig aufstellt. Nach dem Zmittag und einer spassigen uns sportlichen Siesta ging es dann endlich los.

Wir befolgten die Anweisungen von Lorenz und Florenz und teilten uns in zwei Gruppen auf. Die Gruppen sind nacheinander los marschiert. Mitten auf dem Weg haben wir eine verletzte Person gefunden, die starke Kopfschmerzen hatte. Sonnenstich! Aber wir haben am Morgen ja aufgepasst: Also sofort ab in den Schatten mit ihr und ordentlich Wasser zu trinken gegeben. Danach mussten wir aber schnell weiter.

Am Tarnort angekommen, haben wir uns erst mal tarngrün gemacht und mit Ästen behängt, damit uns niemand sieht. Über einen geheimen Schleichweg haben wir uns an den Rettungsort herangepirscht. Nach einer kurzen Lagebesprechung hiess es dann: Alle zusammen drauf! Wir haben die Feinde komplett überrascht, überwältigt und sie mit deren Militärblachen am Boden festgesetzt und mit den am Morgen gelernten Knoten gefesselt.

Charles ist frei! Die Erleichterung war riesig. Als wir zurück auf dem Lagerplatz waren gab es von der Chuchi ein richtig feines Abendessen. Zum Abschluss haben wir eine fetzige Disco veranstaltet und uns gefeiert. Im Verlaufe der Disco stossen dann noch Charles und seine Gehilfen dazu und feierten mit uns mit, bis es dann endlich ab in die Schlafsäcke zur Nachtruhe ging.